Beim Ehrenamtstag des Bezirk Schwaben in Kissing am 25.11.12 erhielt
Peter Greiner den DFB-Sonderpreis.
„Sie sind die wahren Helden unserer Gesellschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte Volker Wedel, der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Fußball-Verbandes, die Vertreter der schwäbischen Fußballvereine. Stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen sollten 45 geladene Gäste für ihr jahrzehntelanges Engagement am Tag des Ehrenamts besonders geehrt werden.
Trainer, Platzwart, Kassenwart oder Trikotwäscherin
Sie sind als Trainer und Betreuer, als Platzwart oder Trikotwäscherin tätig, oder sie bewirten die Gäste in Vereinsheim und führen die Kasse oder die Chronik. Die Zuschauer sehen nur die Spiele, was an Arbeit im Hintergrund geleistet werde, bleibe oft im Verborgenen, sagte Wedel und rechnete nach: Jedes Wochenende seien 100 000 Ehrenamtliche im Einsatz. Müsste man diese Arbeit bezahlen, wären 7,2 Milliarden Euro fällig. „Ohne Ehrenamt funktioniert nichts“, lautet sein Fazit.
Die Liste der Verdienste der Geehrten aus den drei schwäbischen Fußballkreisen Augsburg, Allgäu und Donau wollte nicht enden. Alle 45 Fußballbegeisterten sind jahrzehntelang freiwillig und unentgeltlich für die Vereine tätig.
„Das Ehrenamt ruht auf drei Säulen: Gewinnen, Unterstützen, Anerkennen“, sagte Hermann Güller, der Verbands-Ehrenamtsreferent, heute sei das Anerkennen dran. Es könne nur eine Zukunft für den Amateurfußballgeben, wenn wir den Menschen ein Ehrenamt anbieten, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es gebe niemanden mehr, der dem Verein bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zur Verfügung stehe. Heute sei eine flexible Zeiteinteilung in überschaubaren Projekten gefragt

Die geehrten aus dem Landkreis Günzburg:(von links) Hermann Güller (Verbands-Ehrenamtsreferent), Wilhelm Ries (FC Schönebach), Peter Greiner (SV Wattenweiler), Heinz Gundl (VfR Jettingen), Rosi Baur (SpVgg Wiesenbach), Franz Schötte (Ehrenamts-Beauftragter) und Norbert Miesbauer (BFV Kreisvorsitzender).